
Rehabilitationssport, kurz Rehasport, ist eine ärztlich verordnete Gruppenaktivität, die darauf abzielt, die körperliche Leistungsfähigkeit und soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen zu verbessern oder wiederherzustellen. Es handelt sich um eine ergänzende Maßnahme zur Rehabilitation, die dazu dient, die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern und sie wieder in den Alltag und das Berufsleben zu integrieren.
Ziel des Rehasports:


Rehasport wird von Ärzten verordnet, wenn eine Krankheit oder Behinderung vorliegt, die durch sportliche Übungen positiv beeinflusst werden kann. Dazu gehören beispielsweise orthopädische Erkrankungen, rheumatische Erkrankungen, Krebs.
Ablauf einer Rehasport-Verordnung:


Hier lernen sie, gezielte Gymnastik speziell mit Kräftigung, Lockerung und Mobilisation des gesamten Stütz- und Haltungsapparates. Abwechslungsreiche Übungsstunden und die Verwendung verschiedener Kleingeräte bringen Spaß und Freude an der Bewegung.
Wer kann von diesem Angebot profitieren?


Aktivleben nach und mit Krebs
Ziel ist es, Menschen, die an Krebs erkrankt waren und deren primäre Krebstherapie abgeschlossen ist, zu ermutigen und anzuleiten, selbstständig und dauerhaft körperlich aktiv zu werden. Hauptmerkmal liegt auf gesundheitsorientiertem Ausdauer- Krafttraining. Sport und Bewegung holen Sie aus aus dem Teufelskreis von Krankheit, Depression und Vereinsamung – oder wie Joachim Ringelnatz zitiert:
„Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine, kürzt die öde Zeit,
und schützt uns durch Vereine vor der Einsamkeit“