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Letzte Aktualisierung 30. Juni 2019

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Unter dem Motto„Treue kann man nicht verlangen – Treue ist ein Geschenk“ richtete der 1. FC Nagel am 14. Januar 2017 einen Ehrenabend für langjährige Vereinszugehörigkeit aus. Geehrt wurden 30 und 40 Jahre Mitgliedschaft durch den Bayerischen Landessportverband sowie 25 und 50 Jahre Mitgliedschaft durch den 1. FC Nagel. Des weiteren wurden zwei verdiente Spieler für ihren treuen Einsatz für den Verein belobigt. Schließlich durfte der 1. FC Nagel selbst eine Auszeichnung entgegennehmen, die „Silberne Raute“ des Bayerischen Fußballverbandes, .



14. Januar 2017 Ehrenabend mit Verleihung der silbernen Raute

In seiner Begrüßungsansprache knüpfte 1. Vorsitzender Dieter Hager an das Motto der Veranstaltung an und fragte, wie die anhaltende Treue zu einem Verein überhaupt zu erklären sei. Niemand opfere schließlich jahrzehntelang Energie und Freizeit, um sich eine Dankesurkunde und eine Ehrennadel zu abzuholen. Geld und andere materielle Vergünstigungen scheiden ebenfalls aus. Eine Zeit lang mag es motivieren, sich zu revanchieren, weil man selbst als Spieler vom Verein profitiert oder eigenen Nachwuchs dort untergebracht hat. Langjähriges Engagement jedoch könne man daraus nicht ableiten.


Ebenso sei reine Nächstenliebe als Motiv nicht hinreichend. „Wer würde das denn durchhalten, diese oft mühselige und undankbare Knochenarbeit des Ehrenamts so ganz ohne einen Lohn, ohne eine Gegenleistung für sich selbst?“ fragte Dieter Hager.


Vor drei Jahren gab es in der Wochenzeitung „Die Zeit“ ein Dossier über die deutsche Kreisklasse. „In der Kreisklasse“, so das Blatt, „gibt es nichts zu gewinnen außer dem nächsten Spiel. Trotzdem verbringen Millionen Deutsche ihre Sonntage auf holprigen Fußballplätzen. Manche sogar ihr halbes Leben. Was treibt sie an?“


Die Antwort der Wochenzeitung: „Die Fußball-Kreisklasse ist einer der letzten Orte in Deutschland, an denen Gemeinschaft entsteht … Kreisliga-Geschichten sind immer auch Heldengeschichten … Jeder Spieler ist seine eigene Legende“.


Dass ein Verein von seinen Legenden lebe und dass Einsatz und Verbundenheit darin ihr Fundament hätten, meinte im weiteren auch der Vereinsvorsitzende. Und sagenhafte Zeiten hätte es beim 1. FC Nagel zuhauf gegeben.


Legendär die Pionierzeit, als der Verein 1952 von einer Schar unentwegter Fußballidealisten gegründet wurde. Mithilfe von Flüchtlingen übrigens, damals Heimatvertriebene. Schon damals wurde hervorragend gemanaget, um finanzielle Engpässe zu überwinden: es wurden Tanzveranstaltungen, Tombolas, Gartenfeste und  Faschingsabende organisiert. Und es wurden Traditionen begründet: zum Beispiel die noch heute gerühmten Pokalturniere für Herren-mannschaften zu Pfingsten. Hier zogen die teilnehmenden Teams noch unter Begleitung von Blasmusik in Sportkleidung vom  Sportheim zum Sportplatz!


Sagenumwoben auch der Aufstieg in die Bezirksliga Oberfranken/Ost 1988, als unter widrigsten Platzverhältnissen die Spielklasse für drei Saisons gesichert werden konnte. Eine Legende für sich ist die Entstehung des heutigen Sportgeländes. Ein Projekt, das Bürgermeister Theo Bauer, unter dessen Federführung es realisiert wurde, noch näher beleuchtete. „Viele, die diese Meisterleistung erbracht haben“, so rühmte Dieter Hager, „sind heute unter uns!“


„Wenn man sich mit älteren Mitgliedern unterhält“, so der Redner weiter, „dann spürt man, wie wichtig es, dass jemand auf eine legendäre Zeit zurückblicken kann, in der er selbst – voller Stolz – von seinen eigenen ruhmreichen Taten erzählen kann“. Und das sei gut so! Weil es ein kraftvoller persönlicher Antrieb für ehrenamtliches Engagement ist. Es gebe nichts traurigeres, als wenn eine gute Sache untergeht, für die frühere Generationen ihr Herzblut gegeben haben.


Der Vorsitzende wollte es deshalb nicht bei einem feierlichen Akt bewenden lassen. Er sprach sich dafür aus, dass die heutige Führungsgeneration ihre Dankbarkeit gegenüber den langjährigen Mitstreitern auch dadurch zeigen soll, dass sie auf den bisherigen Leistungen aufbaue und dem ersten FC Nagel eine neue Zukunftsperspektive gebe. „In jeder Generation wurde etwas Neues und Wertvolles dem Verein hinzugefügt und auch die heute jungen und aktiven dürsten danach. Sie haben ein Recht darauf, ihre eigene Legende zu schaffen“. Dieter Hager ging deshalb abschließend darauf ein, dass die neue Führungscrew des Vereins seit einem halben Jahr an der Umsetzung einer neuen Zukunftsvision für den 1. FC Nagel arbeite, um den Verein fit zu machen für das 21. Jahrhundert.


In seinem Grußwort ließ Bürgermeister Theo Bauer dann noch einmal die legendäre Zeit des Sportplatz- und Sportheimbaus vor den Augen der Zuhörer Revue passieren. Der Redner machte deutlich, wie viel Hartnäckigkeit, Ausdauer und Langmut für ein Vorhaben erforderlich waren, das 30 Jahre Zeit in Anspruch nahm.


Anschliessend ergriff der Bezirksehrenamtes Vorsitzende Siegfried Tappert das Wort. Ihm hatte es das Motto unseres Vereins angetan: „Ein Dorf. Ein Verein. Eine Leidenschaft.“ Das sei wahre Integration meinte Tappert. Der Funktionär des BFV machte dem 1. FC Nagel Mut, den eingeschlagenen Weg der Neuausrichtung konsequent und beharrlich weiterzugehen.


Die daraufolgenden Ehrungen des Bayerischen Fußballverbanden wurden von Siegfried Tappert und Martin Brau vorgenommen.


Ehrung durch den BFV für 30 Jahre Vereinszugehörigkeit


Rainer Cyris, Marie-Luise Schindler, Peter Simon, Roland Kuhbandner, Michael Seibert, Judith Zemsch, Christina Hilpert, Petra Schmidt, Christina Käs, Udo Kneidl, Horst Sieber, Peter Schmidt, Torsten Jahreiß, Sven Siller, Markus Söllner, Rene Schindler, Florian Schindler Schindler, Martin Schindler


Ehrung durch den BFV für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit


Bernd Schlicht, Jürgen Mathy, Johannes Küffner, Paul Sticht, Hubert Süttner, Ludwig Steinhäuser,  Erich Bayerl, Helmut Voit, Dietmar Haas


Mit launigen Worten porträtierte daraufhin der Ehrenamtsbeauftragte des 1. FC Nagel Thomas Söllner die vom Verein satzungsgemäß zu ehrenden Mitglieder. Ehrenurkunde und -nadel wurden von Dieter Hager und Theo Bauer überreicht.


Ehrung durch den 1. FC Nagel für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit


Konrad Sticht, Max Rosner, Angela Zaus, Karin Schröter, Sonja Brunner-Rosner, Gabriele Prechtl, Christine König, Peter Schiener, Bettina Kempkes,

Michael Sticht, Florian Brunner, Klemens Pöllmann


Ehrung durch den 1. FC Nagel für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit


Bernhard Zaus, Rainer Schindler, Hans Schindler, Klaus Dumler, Dieter Mathy, Bernd Hoffmann, Herbert Schindler


Einen weiteren Höhepunkt des Abends bildete die Auszeichnung der beiden verdienten Spieler Markus Söllner und Peter Schmidt. „Beide Spieler haben fast den gleichen Werdegang im Fussballsport. Die Söhne beider spielen erfolgreich in den Jugendmannschaften des Vereins. Peter und Markus sind Eigen-gewächse und hervorragende Fußballer, die dem Verein immer die Treue gehalten haben“ so Thomas Söllner.

Den Abschluss dieses sehr gelungenen Events bildete die Verleihung der silbernen Raute durch den Kreis Ehrenamtesbeauftragten Martin Braun. „„Durch den Erwerb des Gütesiegels ‚Silberne Raute’, das vergleichbar mit einer Zertifizierung in der freien Wirtschaft ist“, so Martin Braun, „kann der Verein nach außen sichtbar demonstrieren, dass er in Führung, Organisation, sozialem Engagement und in seinen Angeboten den hohen gesellschaftlichen und sportlichen Anforderungen unserer Zeit gerecht wird“.

Peter Schmidt


- Jahrgang 1976

- Am 16.08.1985 in den Verein eingetreten

- Mit neun Jahren in der Jugendmannschaft des Vereins mit Fußball begonnen

- Spielte bis zur A-Jugend und wechselte dann 1994 in die Herrenmannschaft

- Hatte eine Spielserie Pause wegen einer Kreuzbandverletzung im Knie

- Ohne größere Verletzungen immer  eine der großen Stützen in der Abwehr

- Seine beste Zeit hatte er in der Kreisliga 2006/2007 im Zentrum vor der Abwehr

- Spielleiter Herren von 2004 bis 2007

- aktuell C-Jugendtrainer im Verein

- Heute noch Kurzeinsätze in der ersten Mannschaft

Markus Söllner


- Jahrgang 1976

- Am 6.9.1986 in den Verein eingetreten

- ebenfalls mit neun Jahren in der Jugendmannschaft mit Fußball
  begonnen

- Spielte nach der A-Jugend in der Herrenmannschaft

- Knieverletzung mit einer Serie Pause

- Glanzzeit Kreisliga 2006/2007

- Heute noch Kurzeinsätze in der ersten Mannschaft

Die Verleihung der Silbernen Raute und die persönlichen Gespräche mit den Verbandsfunktionären bestätigten den neuen Kurs des 1. FC Nagel auf drei Ebenen:


1. Organisation und Führung

2. Aufbau neuer Sparten

3. Sportintegration


Nützlicher Nebeneffekt des Abends: Für das Engagement im Bereich Sportintegration stellte Siegfried Tappert einen Scheck der Stiftung Egidius Braun in Höhe von € 500.- in Aussicht.


Für die hervorragende Organisation des Abends gebührt dem Vereinsehrenamtsbeauftragten Thomas Söllner ein besonderer Dank. Ebenfalls zu danken ist den Kräuterfrauen Nagel für die Zubereitung des leckeren Imbisses, sowie den ehrenamtlichen Servicekräften des Vereins. Zu würdigen ist auch die freundliche Mitwirkung der Mitarbeiter des Bayerischen Fußballverbandes Siegfried Tabbert und Martin Braun.

Vordere Reihe v.l.n.r.: Hans Schindler, Herbert Schindler, Rainer Schindler, Bernd Hoffmann

Mittlere Reihe v.l.n.r.: Hubert Süttner, Helmut Voit, Ludwig Steinhäuse, sonja Brunner- Rosner, Marie-

                              Luise Schindler Karin Schröter, Christina Käs

Hintere Reihe v.l.n.r.:  Peter Schmidt, Markus Söllner, Florian, Brunner, Michael Seibert, Max Rosner,

                              Christina Hilpert